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Auf dieser Seite finden Sie Presseberichte über Ellen Obier.

Ellen Obier - Imitatorin - Parodistin - Entertainerin - Gesangsproben

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Silvesterauftritt im Lilien Palais in Mainz-Kastel

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LILIEN PALAIS Ellen Obiér und Volker Katzmarcyk tischen Silvester-Gästen Ohrenschmaus auf

Von Norbert Fluhr Allgemeine Zeitung
Kulinarische und kulturelle Leckerbissen goutierten die Besucher des „Lilien Palais“ zum Jahresausklang. Der Betreiber des Musentempels, Harald Kauth, servierte seinen Gästen als „Silvester-Knaller“ nicht nur ein hervorragendes Buffet, sondern mit der Entertainerin und Parodistin Ellen Obiér und dem früheren Sänger und Gitarristen der DDR-Kulturband „Karat“, Volker Katzmarcyk, zugleich einen Ohrenschmaus. Für die gebürtige Unterfränkin war der Gastauftritt schon fast ein Heimspiel. Im vergangenen Jahr hatte die „Frau der tausend Stimmen“ mit viel Verve und einer virtuosen Bühnenperformance reüssiert. Kein Wunder also, dass die sympathische Künstlerin am Silvesterabend ein furioses Feuerwerk abbrennen konnte. Die Bandbreite der „Künstlerin des Jahres 2000“ ist facettenreich. Spontan fordert Obiér nach dem „leckere Essen“ das Publikum, das sie „fest im Blick hot“, zum Warm-up auf. Beim „Auf und nieder“ herrscht temporäre Festzeltstimmung, bevor sie sich liebenswürdig den Damen aus dem internationalen Showbusiness widmet.
Auch eine Hommage an Zarah Leander
Mit verzerrter Stimme belebt Obiér die Aura der legendären Filmdiva Zarah Leander, die ihre von den Galanen verschmähten Geschlechtsgenossinnen warnt: „Nur nicht aus Liebe weinen.“ Warum auch - denn es gibt bekanntlich „auf Erden nicht nur den einen“.
Auf Schmusekurs geht die Künstlerin auch mit der italienischen Schlagersängerin Milva. Mit roter Perücke stolziert Obiér zur Freude des Auditoriums auf den High Heels, die so manchen Star der Neuzeit zum Sturz veranlassten. Wenn dann das „Liberta“ zum „Libberta“-Stakkado mutiert, kommen Freudentränen auf. Da wäre fast zu befürchten, dass auch der „Testeroni“, der zurückgetretene italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi, gerne noch nach Kastel gekommen wäre. Aber nicht nur Ruhm des alternden Stars aus Bella Italia scheint angesichts der Eurokrise zu verblassen. In neckischen kleinen Tippelschritten tänzelt die hornbebrillte Nana Mouskouri über die Kleinkunstbühne und verteilt die wieder aufblühenden „weißen Rosen aus Athen.“ Eine andere Blumengattung bevorzugte Hildegard Knef, und so lässt die talentierte Parodistin anschließend unter Einbeziehung des Publikums „rote Rosen regnen.“ Leicht lasziv schmiegt sie sich in die Rolle des archetypischen Sexsymbols Marilyn Monroe, die ihr rührseliges „I wonna be loved by you“ in die Herzen der Männerwelt eindringen lässt. Im Lilien Palais darf natürlich auch die amerikanische Rockröhre Tina Turner nicht fehlen, die glamourös über die Bühne stakst und mächtig abräumt.
Von Peter Maffay bis Drafi Deutscher „Über sieben Brücken musst du gehen“ - Ein Song, mit dem Peter Maffay die Hitlisten stürmte. Wenn Volker Katzmarcyk diesen Erfolgstitel singt, wird aber vergessen, dass dieser von der DDR-Kulturband „Karat“ kreiert wurde. Katzmarcyk, genannt „Katze“, weiß aber auch die Ära von Johnny Cash und Drafi Deutscher wieder zu beleben. Und er hat ein Faible für „Truck Stop“, denn der vielgerühmte Westen „fängt gleich hinter Hamburg an.“

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Paradiesvogel am Allerdeich

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Welch schillernde Person präsentiert sich da zwischen den Bäumen der alten Hofstelle!
Gute Fotos gehören zum Unterhaltungsgeschäft, weiß Ellen Obier. Doch als die Bilder im Kasten sind, gibt sich die Künstlerin ganz leger. Das Domizil im beschaulichen Allerdorf dient ihr schließlich als Oase der Ruhe – nach turbulenten Bühnenauftritten in ganz Deutschland.

EILTE. Erst die Fotos, dann das Interview. In ihrer gemütlichen Wohnung lässt sich Ellen Obier auf ihr rotes „Loriot-Sofa“ fallen. Gekonnt zieht sie die falschen Wimpern ab („ich könnt‘ mich immer kaputtlachen, wenn ich die Werbung für Wimperntusche sehe...“) und entfernt Lippgloss und Rouge mit einem Wisch. Die grünen Augen funkeln auch ohne Make-up, besonders, wenn die gefragte Parodistin und Sängerin auf ihre ersten Bühnenerfahrungen zu sprechen kommt: „Schon als Kind habe ich gern gesungen und berühmte Stars nachgeahmt. Irgendwann empfahl mir meine Tante Lotte, mal zum Jazz-Frühschoppen mitzukommen. Dort wurde ich zum Probesingen eingeladen.“ Ihre tiefe, leicht rauchige Stimme schien wie gemacht für diese Musikrichtigung. Zur Einstimmung spielte man ihr Titel der Jazz-Legende Ella Fitzgerald vor. Die junge Ellen Obier reagierte mit „gar nicht schlecht, diese Sängerin“, worüber die Band herzlich lachte...
Es folgten Auftritte mit verschiedenen Bands bei zahlreichen Veranstaltungen. Schon hob die Presse sie als „die Dietzenbacher Ella“ (damals lebte sie in dem Ort in der Nähe von Frankfurt) hervor. Ihre Brötchen verdiente die Sängerin mit der markanten Stimme noch als Sekretärin, „doch als ich schwanger war, entschloss ich mich, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen.“ Als eigenständige Künstlerin feilte sie an einem Soloprogramm - und besann sich auf ihr Talent, bekannte Musikgrößen zu parodieren. Seien es nun die kantigen Tanzschritte einer Tina Turner, das Laszive einer Marilyn Monroe oder das Theatralische einer Milva – es gelingt ihr, die Eigenarten der Stars hervorzuheben und auch den Klang der Stimmen zu treffen. Als neuester Coup soll Lady Gaga mit ins Programm – eine echte Herausforderung für die Interpretin und ihre Schneiderin!
Rund 20 Stars hat Ellen Obier in ihrem Repertoire, neben Anastacia und Cher darf – als Hommage an die 30er und 40er Jahre – die alte Schlagerriege mit Zarah Leander und Jopie Heesters nicht fehlen. Die Liebe zu Jazz und Swing kommt auch in selbstgeschriebenen Liedern zum Tragen, Ellen Obiers neue CD erscheint in Kürze auf den Markt. Am Ende ihrer temperamentvollen Soloshow ‚Ich bin alle Frauen‘ singt sie gern ihr Lied ‚Ich schick dir einen Engel‘ und beschert den Zuschauern einen besinnlichen Schlussakkord. „Das Schönste“, sagt sie, „sind strahlende Gesichter nach einem Auftritt und das Gefühl, dass die Menschen für eine Weile ihren Alltag vergessen haben.“ Natürlich bleibt die vielseitige Künstlerin auch dem heimischen Publikum treu. Dreimal initiierte sie das Aller-Vergnügen in Hodenhagen, im Frühjahr sind Auftritte in Bad Fallingbostel und im Antiquitäten-Café Schwarmstedt geplant (Termine, Bilder und Hörproben unter www.ellen-obier.de).
Und zwischendurch lebt Ellen Obier wieder für ein paar Tage ihr Landleben in Eilte: joggt morgens um den kleinen See hinterm Haus, holt Eier vom Hof gegenüber und entspannt ohne Glitzerfummel auf dem roten Sofa. Bis es wieder zur nächsten Firmengala oder in eine Karnevalssitzung geht, wo die brünette Entertainerin ihre Talente ausleben kann.
Birgit Niski-Otto  

 

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Die Rodgau Post schreibt über Ellen Obier:

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Gaststar der großen Vereinsgala war die Parodistin Ellen Obier.

Das Temperamentbündel fegte im Laufschritt nicht nur über die Bühne und von Tisch zu Tisch, sondern auch durch Dialekte, Musikstile und Tonlagen. Nach wenigen Takten hatte sie den Saal so weit, wie sie wollte: viele Gäste fielen umgehend in die von ihr angestimmten Hits von Tina Turner bis Nana Mouskouri und von Nena bis Cher ein, allen voran der Tisch der jungen Tänzergruppe und viele männliche Gäste im Saal ließen sich gerne mal von dem langbeinigen brünetten Energiebündel durchs Haar kraulen.

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Ellen mit Täve Schur 2010

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