Ellen Obier - Biographie

 

Ihre ersten Gehversuche bringt die gebürtige Fränkin schon sehr früh hinter sich: Schulchor, gemischter Chor, eine Folkloregruppe und nicht zuletzt eine Tanzband. Eine Rockband wird ihr dann schließlich auf Dauer doch zu laut und ihre Tante schickt sie zum Jazz Frühschoppen. „Ich wusste nicht was das ist, aber ich ging hin und sang“. Kurz darauf bildet sie eine eigene Jazz-Band und parallel dazu beginnt sie mit der klassischen Gesangsausbildung. Nach den ersten Auftritten im Radio wird auch das „Goldene Künstlermagazin“ auf ihr Talent aufmerksam und ehrt Ellen Obiér zur „Künstlerin des Jahres 2000“. 2001 folgt dann der 11. Fachmedienpreis zur „Entertainerin des Jahres 2001“ und der 1. „Stars & Legends Award“.

1991 zieht sie nach Hamburg und das Schicksal bringt sie mit dem Kollegen und Arrangeur Bernd Müller zusammen, der für sie eine Gesangsshow schreiben soll. Bei den Probeaufnahmen wird klar, dass sie die Stimmen der ursprünglichen Interpreten perfekt imitieren kann. „Das habe ich eigentlich nur zum Spaß gemacht, um die Studioatmosphäre ein wenig zu lockern.“.

Das Programm wird kurzerhand umgestellt und die Parodie-Show ist geboren. Es werden nationale und internationale Stars ausgewählt, Perücken ausgesucht, Accessoires kreiert.

Nach einem Jahr Produktionszeit ist es soweit; 1992 hatte sie Ihr Debüt mit der Show. Am Anfang sind u. a. die Monroe, Nana Mouskouri, Zarah Leander, Nicki, Nena, Cher, Milva, Whitney Housten, Tina Turner mit im Programm. Heute sind es über 17 verschiedene Charaktere, die die Obier perfekt imitiert und parodiert.

Sechs Preise in zehn Jahren beweisen, dass sie keine Eintagsfliege ist, sondern noch einen steilen Weg vor sich hat. Sechs CDs hat sie inzwischen produziert und ein weiterer eigener Titel „Ich schick Dir einen Engel“ erscheint 2010 auf dem Sampler von „Wir Helfen e. V.“. 19.000 Fans der Blue Devils täuschte Sie im Hamburger Volksparkstadion als Tina Turner und heizte 5000 Besuchern der Münchner Olympiahalle ein. In Programmen war Sie mit Roberto Blanco, Bernd Stelter, Isabell Varell, Guido Canz, Tina York, Jörg Knörr und weiteren.

„Nein, ans Aufhören denke ich noch lange nicht“, verlautet die sympathische Künstlerin. Sie leitet inzwischen die Edition „Karamell tunes“ (Chanson und Cabaret) des Musikverlags „sena“ und Ellen Obier ist eine begehrte Adresse als Coach für Stimme, Ausdruck und Atmung, Die Obier: „Da gibt es noch vieles, was ich vorhabe. Und solange ich mein Publikum zum lachen und mitsingen bringe, bin ich einfach glücklich. Ich lebe meinen Traum“.

 

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Ellen mit Täve Schur 2010

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