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Ellen Obiérs XXL-Schlager-Revue im Lilien-Palais stürmisch gefeiert

Ellen Obier"Ich schick’ Dir einen Engel, und der wacht über Dich mit Liebe Tag und Nacht… ich schick’ Dir einen Engel, der ins Herz Dir lacht": Mit einem eigenen Lied schickte die Sängerin Ellen Obiér jedem einzelnen ihren ganz persönlichen Wunsch mit auf den Weg - und die Zuschauer im Lilien-Palais belohnten den mitreißenden Text samt eingängiger Melodie mit "standing ovations".

"Standing ovations" - das hätte die Parodistin gut in ihrem Song mit den Anglizismen (sie nennt das "Angelikalismen") verwenden können. "Hast Du heute schon getalkt? Musst Du zu einem Date, komm’ nicht zu late… wenn wir richtig choosen, können wir nicht losen, … alles easy… im handout… Angie: you can say you to me…" - ein "Song", der zeigt, welche Blüten die englische Sprache treibt.

Rund 20 Frauen imitierte die gebürtige Fränkin in ihrem Programm "Ich bin alle Frauen"; von einer beeindruckenden Imitation einer Zarah Leander bis hin zum Rocksong der internationalen Popdiva Shakira.

Von Beruf "Parodontistin" und "Ententrainerin", widmet sie spontan Geburtstagskind Jürgen als Marilyn Monroe "Happy birthday to you" und forderte den Geburtstagstisch auf, zusammen mit Tisch 1 und Jürgens reizendem Vater "Ellen for President" (Bundespräsident) zu votieren. Alexandras Titel "Mein Freund der Baum ist tot...", wandelte sie in "Mein Freund, der Wulff ist tot". Bis dann der Holzmichel ihn wieder erweckte.

Von Margot Hellwigs "Servus, Gruezi und Hallo" bis zu Andrea Bergs "Du hast mich 1000 Mal belogen" animierte sie die Zuschauer höchst erfolgreich zum Mitsingen. "Simply the best" war ihre Interpretation von Tina Turners Hit, begeistert vom Publikum beklatscht.

Und kriegt den Erich nicht aus ihrem Kopf...
Die Frau, die aus dem "Schwing" (Swing) kommt, singt "Mit den Augen der Welt ist die Liebe wie ein Märchen…." Als Marlene Dietrich ist sie "Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt", powert näselnd wie Rocksängerin Anastacia, präsentiert Nenas "99 Luftballons … denk’ ans Lilien-Palais und lass’ ihn fliegen" sie lässt Zuschauer Erich bei "I can’t get you out of my head" nicht aus dem Kopf und träumt mit Caterina Valente und "ganz Mainz-Kastel... von der Liebe", so braucht sie nicht mal mehr Chers Sympathie: "I don’t need your sympathy."

Ellen Obiérs Show lebt vom Kontakt mit dem Publikum: Ob denn Tisch 1 ein Kegelclub sei? "Nein", sagt Petra Helmdach "wir sind der Club of Lovely Ladies (COLL)" - ein Frauenklub. "Ohne Männer?", fragte Obiér. "Nur wenn sie Bananenröckchen tragen und rasierte Beine", fügte COLL-Präsidentin Petra Helmdach hinzu. "Bisher hat es noch keiner geschafft."

Dafür widmete die Parodistin den Frauen flugs einen Männerwitz - der von unbenutzten Hirnen handelt. "Ich bin immer ehrlich, niemals gefährlich. Ich bin alle Frauen, Du kannst mir vertrauen; manchmal laut und manchmal leise; ich verspreche Dir, langweilig wird es nie…" hatte die vielfach ausgezeichnete Künstlerin nicht umsonst versprochen. Vom Vater habe sie die Musik, von der Mutter die "Gosch" geerbt. Sie schaue, wer im Publikum sitze und versuche, Kontakt aufzunehmen. Sie fühle, wer mitmache oder nicht. Ideen für ihre Rollen habe sie von vielen Menschen; etwa von ihrem Sohn, der Cher im Radio hört und sagt "Mama, du singst das viel besser." "Das Leben ist bunt, ich versuche, es zu nehmen, wie es kommt. Wichtig ist, dass es gut ausgeht." Ihr Motto "Jeder Tag, an dem Sie nicht gelacht haben, ist ein verlorener Tag" von Charlie Chaplin - nimmt sie wörtlich. Aus dem Lilien Palais ging niemand nach Hause, ohne gelacht zu haben.

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